Erziehungspartnerschaft inklusive

Elternarbeit und Inklusion

Die Zusammenarbeit mit Eltern hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Während früher nur das Kind in den Blick genommen wurde, werden in den Einrichtungen heute die Belange der ganzen Familie gesehen. Die gemeinsame Verantwortung von Eltern und pädagogischen Fachkräften für die Entwicklung des jeweiligen Kindes mit seiner Vielfalt an Besonderheiten steht dabei im Vordergrund.

Damit bedeutet „Erziehungspartnerschaft“ die Abkehr von der klassischen Elternarbeit hin zu einer Begegnung auf gleicher Augenhöhe. Sie beinhaltet die Grundhaltung der Inklusion: „Es ist normal verschieden zu sein“, und „Es ist normal, dass Familien verschieden sind“. Werden Kinder und Familien respektiert und willkommen geheißen, wird Diskriminierung und Ausgrenzung entgegengewirkt, so entsteht die Erfahrung von Zugehörigkeit. Dieses Zugehörigkeitsgefühl ist wichtig für das Wohlbefinden jedes einzelnen Kindes und bildet die Grundlage für relevante Lernprozesse.

Diese Kooperation zwischen Familie und Kita ist abhängig von der Sicht jeder einzelnen pädagogischen Fachkraft und muss sowohl zeitlich als auch strukturell geplant und verankert werden. Wie aber kann ich konkret diese Partnerschaft aufbauen und nachhaltig unterstützen? Und wie kann ich das Verhältnis zu den unterschiedlichen Eltern positiv gestalten und fördern?

Die Inhalte der Weiterbildung sind:
  • Erziehungspartnerschaften anstreben;
  • Reflexion des eigenen Selbstverständnisses in der Zusammenarbeit mit Eltern, Ziele definieren, Partnerschaft mit Eltern gestalten, Besonderheiten bei Eltern mit behinderten Kindern;
  • strukturelle Verankerung von Erziehungspartnerschaften;
  • Formen und Angebote die eine Zusammenarbeit unterstützen, z.B. Aufnahmegespräche, Entwicklungsgespräche, Elternmitwirkung und Elternmitbestimmung:
  • Zusammenarbeit von der Aufnahme bis zum Übergang in die Schule;
  • Kommunikation mit Eltern gestalten sowie
  • Hilfestellungen für schwierige Situationen, Kommunikationsblockaden analysieren und auflösen, Krisenverarbeitung und Unterstützungsmöglichkeiten.

Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
23218-478
Hinweise
Es entstehen Kosten für eine Arbeitsmappe in Höhe von circa 5,00 Euro, die vor Ort gezahlt werden.
Ort
Prälat-Boskamp-Haus, Georgstraße 18, 50676 Köln
Datum
01.10., 02.10.2018
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
27.08.2018
Anmeldeschluss
24.09.2018
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
74,00
Kosten für Externe
104,00
Referent/in 1
Martina Vogelsberg
Profession
Diplom-Sozialarbeiterin
ECTS-Punkte
1,1