Benachteiligte Kinder und ihre Eltern im Kita-Alltag stärken - Online-Seminar

Praktische Hilfestellungen für den Umgang mit den Themen Armut und Resilienzförderung im Rahmen der pädagogischen Praxis

Verarmung und Einschränkung der Lebensentfaltungsmöglichkeiten können jeden treffen. Der Anteil hiervon betroffener Menschen in unserer Gesellschaft steigt kontinuierlich an und hat zunehmend auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Arbeit in den Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren. Immer mehr Kindertageseinrichtungen entwickeln sich zu Familienzentren die sich noch stärker an den individuellen kindgerechten und familiären Bedarfen orientieren. Ein Qualitätsmerkmal ist dabei die kindbezogene Armutsprävention in den Einrichtungen. Sie eröffnet Kindern und Eltern die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe. Sie aktiviert das Selbsthilfepotential der Betroffenen sowie des Umfeldes und sorgt für die Stabilisierung des Selbstwertgefühls.

Die Erfahrung in den Einrichtungen zeigt, dass Menschen im Umgang mit dem Thema „Armut“ oft unsicher sind. Sie sind beispielsweise selber betroffen, ihnen fehlen Hintergrundinformationen oder praktische Hilfestellungen für nützliche Verhaltensweisen und Kommunikation.

Diese internetbasierte Online-Fortbildung setzt genau hier an. Sie richtet sich an Mitarbeitende in Tageseinrichtungen und Familienzentren, die das Thema „Armut“ als Querschnittsfunktion für Erziehende, Eltern, Netzwerkpartnern und Kindern zum Wohle des Kindes aktiv in den Arbeitsalltag integrieren möchten. Eltern wenden sich mit den unterschiedlichsten Problemstellungen vertrauensvoll an die Mitarbeitenden der Einrichtung. Die Einrichtung wird hier zukünftig neben Erziehungsfragen in immer stärkerem Maße auch als kompetenter Ansprechpartner für die Koordination und Vermittlung von Kontakten zu kirchlichen Einrichtungen, Kommunen, Ämtern und Behörden wahrgenommen. 

Zielsetzung ist die Vermittlung von praktischem Wissen im Umgang mit der Frage der Förderung und Prävention bei Kindern sowie Stärkung der familiären Ressourcen. Die Fortbildung bietet Ihnen eine Vielzahl von Checklisten und Fragebögen zur Selbstreflexion im eigenen Umgang mit dem Thema, anregende Fragestellungen und Handlungsmöglichkeiten, ein Drehbuch für eine Teambesprechung zum Thema „Armut“, einen Ideenpool mit einer Vielzahl von Praxisprojekten zur Anregung.

Nach Bearbeitung des Lernprogramms:
  • verfügen Sie über Hintergrundinformationen sowie aktuelles Zahlenmaterial;
  • haben Sie ihre eigene Haltungen und Sichtweisen zum Thema reflektiert;
  • können Sie die realen Lebenslagen der Familien und Kinder besser erkennen;
  • sind Sie mit den wesentlichen Aspekten der Resilienzförderung vertraut;
  • wissen Sie, wie Sie mit betroffenen Angehörigen einfühlsam ins Gespräch kommen können;
  • wissen Sie, wie Sie das Thema mit Ihrem Team bearbeiten können sowie
  • begegnen Sie dem Thema „Armut“ in Ihren Einrichtungen mit weniger Stress.

Die Kursinhalte werden nach dem von Ihnen gewünschten Starttermin für 4 Wochen freigeschaltet. Die Bearbeitungszeit kann mit durchschnittlich 24 Unterrichtsstunden angesetzt werden (32 Ustd. / 4 Tage). Anstelle von Präsenzphasen gibt es ausschließlich Selbstlernphasen.

Bitte bei der Anmeldung unbedingt zusätzlich die eigene E-Mail-Adresse und im Feld Zusatzinformationen den von Ihnen gewünschten verbindlichen Starttermin angeben.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
23218-307
Hinweise
Die Fortbildung findet über das Internet statt. Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein eigener PC und Internetanschluss sowie PC-Grundkenntnisse.
Ort
Online-Seminar - ausschließlich im Internet
Datum
Die Fortbildung kann vom 11. Januar bis zum 4. November 2018 begonnen werden.
Uhrzeit
beliebig - rund um die Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
07.12.2017
Anmeldeschluss
04.01.2018
Teilnehmende (max.)
100
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
80,00
Kosten für Externe
125,00
Referent/in 1
Helga Weiß
Profession
Diplom-Betriebswirtin, Mediatorin, Trainerin, Coach, Beraterin für Organisationsentwicklung
ECTS-Punkte
2,2