Brücken bauen und Türen öffnen

Auch für Eltern religiöse Erfahrungsräume schaffen

Immer häufiger kommen Kinder ohne jegliche religiöse Vorerfahrungen in die Einrichtungen. Oftmals erstaunen sie dann ihre Eltern mit ihren Erfahrungsberichten, manchmal auch gekoppelt mit hartnäckigen Aufforderungen zu Ritualen, z. B. dem Kreuzzeichen oder zum Tischgebet.

Für manche Eltern ist auch die Teilnahme an Feiern in der Kita der erste Kontakt zu religiösen Themen nach vielen Jahren. Mit Fragen und Anmerkungen kommen einige Eltern dann zu den pädagogischen Fachkräften:
  • Wann fängt man mit der religiösen Erziehung an?
  • Warum erzählen Sie vom Christkind? Das verwirrt mein Kind, bei uns kommt der Weihnachtsmann.
  • Die Oma will dem Kind eine Bibel kaufen, welche ist gut?
  • Sie machen das doch mit Jesus und so…,  ich kann das nicht..., ist mir auch nicht so wichtig.
  • Mein Kind ist ganz begeistert, wenn Sie biblische Geschichten so lebendig gestalten, das sieht auch immer wunderschön aus. In meiner Kindheit war das alles furchtbar langweilig.
  • Abends will mein Kind neuerdings beten, wie geht das?
Solche Gesprächsansätze finden oft unter Zeitdruck zwischen Tür und Angel statt. Was ist im Kontext der religiösen Erziehung an Elternarbeit möglich oder nötig? Wie und wo können pädagogische Mitarbeitende Brücken bauen und Türen öffnen hin zum christlichen Glauben? Wo sind die eigenen Grenzen?

Solche und ähnliche Fragen und Erfahrungen und natürlich die der Teilnehmenden stehen bei dieser Fortbildung im Mittelpunkt.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
23118-144
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
11.10.2018
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
06.09.2018
Anmeldeschluss
04.10.2018
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
27,00
Kosten für Externe
42,00
Referent/in 1
Maria Steinfort
Profession
Diplom-Sozialpädagogin, Trainerin für Kett-Pädagogik
ECTS-Punkte
0,6