Umgang mit Rechtspopulismus in der kommunalen Arbeit

Zur Positionierung und Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Äußerungen in der Praxis

Vertreter und Vertreterinnen rechtspopulistischer Parteien treten häufig mit ihren ideologisch eindeutigen Äußerungen in kommunalen Gremien oder bei öffentlichen Veranstaltungen auf oder geben sich als Fürsprecher und Fürsprecherinnen des „kleinen Mannes“, die die Problemlagen des „Volkes“ als einzige verstehen und sich um diese kümmern würden.

Neben demokratischen Kommunalpolitikern stehen auch gerade Wohlfahrtsverbände im Fokus rechtspopulistischer Agitation, da sich hier, so ist häufig zu hören, das „Gutmenschentum“ versammele.  Doch wie umgehen mit Provokationen – seien sie strategischer oder inhaltlicher Art – oder gar mit Anfeindungen?

Die Fortbildung beleuchtet zunächst die Merkmale und Positionen von Rechtspopulisten und Rechtspopulistinnen bzw. der „neuen Rechten“  und setzt sich mit ihren zentralen strategischen Vorgehensweisen auseinander.

Ausgehend von der Reflexion eigener Standpunkte werden verschiedene Handlungsoptionen und die Möglichkeiten der eigenen Positionierung diskutiert.  Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, sich selbst in der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Äußerungen auszuprobieren. Dabei schließt die Fortbildung an die Erfahrungen der Teilnehmenden an und arbeitet mit konkreten Beispielen aus der Praxis. 


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
23618-121
Ort
Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1 - 3, 50668 Köln
Datum
30.10.2018
Uhrzeit
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
25.09.2018
Anmeldeschluss
23.10.2018
Teilnehmende (max.)
20
Zielgruppe
Geschäftsführungen, Leitungskräfte, Mitarbeitende Katholischer Einrichtungen und Verbände
Kosten für Mitarbeitende
55,00
Ansprechpartner/in
Dr. Vera Bünnagel, vera.buennagel@caritasnet.de, Tel. 0221/2010-327
Referent/in 1
Ilja Gold
Profession
Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Köln
Bildungspunkte (ECTS)
0,6