Persönlichkeitsstörung

Fachtag für Fachkräfte der Beschäftigungsförderung

Menschen mit einer „Persönlichkeitsstörung“ gewinnen in der sozialen Arbeit eine immer größere Bedeutung. Persönlichkeitsstörungen führen in der Regel zu Beziehungsstörungen und Konflikten bis hin zu erheblichen sozialen Problemen. Somit bilden persönlichkeitsgestörte Menschen eine zunehmende Klientel auch in der Beschäftigungsförderung und der beruflichen Integration. Dabei sind Persönlichkeitsstörungen häufig mit anderen psychiatrischen Erkrankungen einschließlich Sucht kombiniert (Komorbidität, Mehrfacherkrankung).

Besonders Menschen mit einer narzisstischen oder einer dissozialen (antisozialen) Persönlichkeitsstörung führen Profis schnell an ihre Grenzen und erfordern im Umgang hohe fachliche Kompetenz, daher werden diese beiden Störungsbilder intensiv besprochen.

Inhalt:
  • Was sind Persönlichkeitsstörungen und wie kann ich sie erkennen?
  • Welche Persönlichkeitsstörungen unterscheidet die Psychiatrie (ICD, DSM)?
  • Wie gehe ich mit Betroffenen um? Was sollte ich beachten?
  • Welches sind die Besonderheiten der narzisstischen und der dissozialen (antisozialen) Persönlichkeitsstörung?

Beispiele der Teilnehmer/innen aus der beruflichen Praxis sind erwünscht!

Wichtiger Hinweis: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung wird in diesem Seminar nur grundlegend erwähnt, da sie Thema einer eigenen Fortbildungsveranstaltung 2017 war.

Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
44018-12
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
11.12.2018
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
06.11.2018
Anmeldeschluss
04.12.2018
Teilnehmende (max.)
16
Zielgruppe
Fachkräfte der Beschäftigungsförderung in Einrichtungen der Caritas
Kosten für Mitarbeitende
80,00
Anmerkungen Kosten
inkl. Verpflegung
Ansprechpartner/in
Ulrich Förster
Referent/in 1
Prof. Dr. med. Wolfgang Schwarzer
Profession
Fachartz für Psychiatrie und Neurologie, Dozent an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln
Bildungspunkte (ECTS)
0,6