Kinder, die nicht sprechen - bei normaler Entwicklung der Sprachfähigkeiten

Welche Unterstützung brauchen sie?

Zunehmend berichten pädagogische Fachkräfte von Kindern in ihren Gruppen, die, obwohl sie sprechen können, nichts äußern, z.T. mit erstarrter Mimik am Rande stehend nur beobachten wollen. Diese Kinder leiden unter der Kommunikationshemmung (Selektiver Mutismus), wenn folgendes zu beobachten ist:

Sie sprechen in bestimmten Situationen nicht, zu Hause und mit vertrauten Personen sprechen sie aber. Zu Hause sind sie oft sehr ausdrucksfreudig, kommunikativ und reden viel. Diese Kinder haben scheinbar Angst, sich zu äußern.

In den meisten Fällen ist es die Zeit nach der Eingewöhnung, in der dieses Verhalten deutlich wird. Manche Kinder sprechen gar nicht, einige flüstern nur mit Kindern, einige sprechen nur mit einer bestimmten Person aus dem Team. Sowohl einsprachige als auch mehrsprachige Kinder sind betroffen.

Die Eltern sind oft tief beunruhigt und verzweifelt, aber auch die Bezugserziehenden erfahren, wie schwer es ist, die Kinder auf ihrem Weg aus dem Schweigen zu unterstützen.

Anliegen des Seminars ist es, schweigende Kinder besser zu verstehen, Kontakt und Beziehung zu ihnen zu gestalten und den Eltern Beratung anbieten zu können.

Das Seminarkonzept integriert die NRW-Empfehlungen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich“.

Anmelde-Status
Alle Plätze belegt
Kurs Nr.
23218-666
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
24.01., 25.01., 26.01.2018
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
20.12.2017
Anmeldeschluss
17.01.2018
Teilnehmende (max.)
15
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
126,00
Kosten für Externe
171,00
Referent/in 1
Gertrude Küpper
Profession
Logopädin, Lehrlogopädin (dBL), Multiplikatorin (Neuausrichtung Sprache NRW)
ECTS-Punkte
1,6