Ohnmacht versus Handlungsfähigkeit in der Heimerziehung


Ohnmachtsempfindungen sind eine Kernerfahrung in der Arbeit im Heim bzw. mit Gruppen. Wir würdigen in die Fortbildung angemessen einen Erlebenshorizont der unangenehm auf uns einwirkt und dem wir alle, unabhängig von Erfahrung, immer wieder begegnen. In solchen Momenten fühlen wir Ohnmacht und sind uns unserer stets verbleibenden Teilmächtigkeit nicht mehr bewusst. 

Langfristig wirken diese Empfindungen jedoch erschöpfend, frustrierend und Energie bzw. motivationsraubend. 

Durch die Akzeptanz seines Vorhandenseins nehmen wir ihm den Schrecken, akzeptieren ihn als Teil unserer Berufstätigkeit und finden zurück in Handlungsfähigkeit und Initiative.

Gemeinsam finden und üben wir Lösungsstrategien um rasch und angemessen wieder handlungsfähig zu sein. Aus der Ohnmachtsempfindung heraus und hin zu Selbstwirksamkeit und dem Gefühl wertvoll zu sein.

Die Fortbildung braucht Ihren offenen Umgang mit persönlichen Erfahrungen.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
21818-57
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
12.10.2018
Uhrzeit
9:30 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
07.09.2018
Anmeldeschluss
05.10.2018
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende aus der stationären Erziehungshilfe
Kosten für Mitarbeitende
75,00
Kosten für Externe
75,00
Anmerkungen Kosten
incl. Verpflegung und Seminarunterlagen
Ansprechpartner/in
Dominik Duballa
Referent/in 1
Roger Krämer
Profession
Erzieher, Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Coach
ECTS-Punkte
0,6