Pädagogischer Alltag mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen

Interaktives Handeln auf systemisch-konfrontativer Basis

Die Arbeit mit sogenannten „schwierigen“ Kindern / Jugendlichen, wie z.B. mit aggressivem, gewalttätigem oder verweigerndem Verhalten in der Familien, Schule und sonstigem Umgang, ist für viele pädagogische Fachkräfte in den erzieherischen Hilfen eine tägliche Herausforderung. 

Dabei muss berücksichtigt werden, dass Menschen in sozialen Bezügen leben, in denen sich alte Verhaltensmuster gegenseitig stabilisieren und wechselseitig bedingen. Vor dem Hintergrund des lösungs- und beziehungsorientierten sowie interaktiven Ansatzes vermittelt dieses Seminar Grundlagen interaktiven Handelns auf systemisch-konfrontativer Basis. Dieser Ansatz verbindet pädagogische Interventionen und systemische Hypothesenbildungen sowie Methoden und ermöglicht so ein konkreteres Verstehen von Verhaltensmustern und eine professionelle Planung von Interventionsmöglichkeiten für den individuellen Einzelfall.

Indem die Teilnehmenden 

  • ihr eigenes Verhalten im Umgang mit schwierigen Kindern reflektieren;
  • ihr Wissen um ihr entwicklungsförderndes Verhalten vertiefen;
  • pädagogische Methoden (z.B. short cuts, Inszenierungen, paradoxe Intervention, beharrliche Präsenz) kennenlernen und erproben und Möglichkeiten ihres Einsatzes reflektieren;
  • die innere Haltung des Pädagogen beleuchten sowie
  • sich mit der Bedeutung und dem Einhalten von Regeln beschäftigen, 

erweitern sie ihre eigene Handlungskompetenz im Konflikt und gewinnen Souveränität und Sicherheit mit herausfordernden Kindern.

Methoden im Seminar sind Power Point, Fallbeispiele, Gesprächsführung, bewährte Methoden aus der systemischen Praxis (Aufstellung, Genogramm, Soziometrie, Symbolarbeit), Aufstellungsarbeit zur Fallsupervision, Übungen zur Selbstreflexion der eigenen Haltung. Das Seminar zeichnet sich durch einen hohen praktischen Anteil aus, so dass theoretische Wissensvermittlung und praktisches Üben ineinandergreifen.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
21818-41
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
02.07., 03.07.2018
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
28.05.2018
Anmeldeschluss
25.06.2018
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende aus den erzieherischen Hilfen, Erziehungsberatung, Sexualpädagogik, Schulsozialarbeit und Interessierte pädagogische Fachkräfte
Kosten für Mitarbeitende
145,00
Kosten für Externe
145,00
Anmerkungen Kosten
incl. Verpflegung und Seminarunterlagen
Ansprechpartner/in
Christa-Maria Pigulla
Referent/in 1
Simone Kriebs
Profession
Diplom-Pädagogin, Anti-Aggressivitäts-Ausbilderin, Systemische Familientherapeutin,
ECTS-Punkte
1,1