Sexuellen Missbrauch erkennen


Alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, kennen die Situation: Gut vorbereitet startet man in das sexualpädagogisches Angebot oder realisiert eine Präventionsmaßnahme für eine Kinder- oder Jugendgruppe, aber eines der Kinder oder Jugendlichen reagiert irgendwie „merkwürdig“. Was steckt dahinter? Ist es normale Unaufmerksamkeit oder hat das Mädchen oder der Junge traumatische Erfahrungen gemacht, die bei der Behandlung des Themas Missbrauchsprävention hochkommen? 

Da es so gut wie keine verhaltensbezogenen Symptome gibt, die monokausal auf sexuelle Missbrauchserfahrungen hinweisen, stecken Erwachsene, die beunruhigt sind und helfen wollen, nun in einem Dilemma: Was ist zu tun? 

Die Veranstaltung soll zeigen, wie einerseits mit vagen und begründeten Verdachtsmomenten umgegangen werden sollte, die Anzeichen für sexuellen Missbrauch sein könnten, und andererseits, was zu tun ist, wenn ein Kind Bezugspersonen andeutet oder erzählt, dass es sexuelle Übergriffe erlebt hat oder aktuell erleidet. 

Gleichzeitig soll eingeübt werden, wie verantwortliche Bezugspersonen das Gespräch mit dem Kind führen können. Notwendige und umsichtige Handlungsschritte für den Kinderschutz, Beratungsmöglichkeiten für Helferinnen und Helfer und die Nennung von Beratungs- und Therapiemöglichkeiten für das betroffene Kind und seine Angehörigen runden den Tag ab. 

Die Veranstaltung gilt als Vertiefungsseminar gemäß der Präventionsordnung des Erzbistums Köln.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
21818-34
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
16.05.2018
Uhrzeit
09:30 - 16:30 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
11.04.2018
Anmeldeschluss
09.05.2018
Teilnehmende (max.)
20
Zielgruppe
Sexualpädagogisch tätige Fachkräfte
Kosten für Mitarbeitende
66,00
Kosten für Externe
66,00
Anmerkungen Kosten
incl. Verpflegung und Seminarunterlagen
Ansprechpartner/in
Anke Hirsch
Referent/in 1
Werner Meyer-Deters
Profession
Diplom-Sozialpädagoge, Gewaltberater, Gewaltpädagoge, Fortbildungsreferent
ECTS-Punkte
0,6