Ess-Störungen als Aufgabe in der ambulanten und stationären Jugendhilfe


Das Thema ist in aller Munde. Auch in der Jugendhilfe, im ambulanten wie im stationären Bereich, sind die Themen Essen und Gewicht zunehmend von Bedeutung. 

Hier tauchen viele Fragen auf: 
Ab wann sollte man von Ess-Störungen sprechen? Ist jedes dünne Mädchen gleich magersüchtig, jeder dicke Junge gleich esssüchtig? Welche Kriterien sind hier zu beachten? Gibt es geschlechtsspezifische Merkmale? Welchen Stellenwert hat Essen und Gewicht im pädagogischen Alltag? Welche Strategien sind hilfreich? Welche Rolle spielt das Familiensystem? Wo liegen Hintergründe aber auch Auswirkungen auf die familiären Strukturen? 

Ziel des Seminars ist es, Wissen über die einzelnen Störungsbilder, möglichen Hintergründe und das Hilfesystem zu vermitteln. Spezifische Dynamiken können hinterfragt werden, so dass ein qualifizierter Umgang mit Betroffenen und deren Familien entwickelt werden kann. 

Die Seminarinhalte sind:

  • Abgrenzung der Krankheitsbilder Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Disorder;
  • Ess-Störung und Adipositas;
  • Theorien zur Entstehungsbedingungen;
  • Bedeutung des Familiensystems;
  • Grenzen und Möglichkeiten pädagogischer Arbeit;
  • Umgang mit Krisen sowie
  • Kontakt zum Hilfesystem.

Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
21818-17
Ort
Prälat-Boskamp-Haus, Georgstraße 18, 50676 Köln
Datum
16.03.2018
Uhrzeit
9:30 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
09.02.2018
Anmeldeschluss
09.03.2018
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Jugendhilfe
Kosten für Mitarbeitende
90,00
Kosten für Externe
90,00
Anmerkungen Kosten
incl. Verpflegung und Seminarunterlagen
Ansprechpartner/in
Dominik Duballa
Referent/in 1
Andrea Frewer
Profession
Diplom-Heilpädagogin, Heilpraktikerin-Psychotherapie, Soziotherapeutin
ECTS-Punkte
0,6