Integrationsbausteine - ein Elternkurs für Familien nach der Flucht

Das neue Elternbildungskonzept des Deutschen Kinderschutzbundes e.V.

Geflüchtete Familien müssen sich nach ihrer Ankunft enormen Herausforderungen stellen. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und denen der Gesellschaft, in der sie nun leben, ist die Basis, auf der sie für sich und ihre Kinder Entscheidungen treffen müssen. Es ist wichtig für das Wohl der Kinder, wenn Eltern bei diesen Überlegungen und Entscheidungen frühzeitig Unterstützung erfahren. Elternbildung kann für Mütter und Väter eine Hilfe bei der Integration sein; sie ist ein nachhaltiger „Integrationsbaustein“.

Der Deutsche Kinderschutzbund hat das Elternkursmodell „Integrationsbausteine“ speziell für Familien nach der Flucht entwickelt. Es bietet Eltern in acht Kurseinheiten Orientierung zu Fragen der Erziehung und vermittelt Wissen zu den Angeboten der Bildung und Betreuung für Kinder in Deutschland. Im Nachgang zu diesem Elternbildungsangebot kann der bewährte Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“® besucht werden.

Die dreitägige Fortbildung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie dient der Erarbeitung der inhaltlichen und didaktischen Grundlagen des Elternkurses „Integrationsbausteine“ und berechtigt zur Durchführung des Kurses in den anerkannten Einrichtungen der Erwachsenen- und Familienbildung. Erwartet wird, dass die Kursteilnehmer/innen auch für Kursangebote in den Bildungseinrichtungen zur Verfügung stehen.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V. Die Kursleitung übernimmt: Astrid Gilles-Bacciu, Referat Erwachsenen- und Familienbildung, Abt. Bildung und Dialog, Erzbischöfliches Generalvikariat Köln.

Zielgruppe: 
Das Seminar wendet sich an Personen mit Ausbildung in einem pädagogischen/psychologischen Arbeitsfeld, vorzugsweise Kursleiter/-innen nach dem Konzept „Starke Eltern – Starke Kinder“, mit Erfahrung in der Elternarbeit in pädagogischer, beratender oder therapeutischer Hinsicht. Erfahrung als Gruppenleitung in der Gruppenarbeit mit Erwachsenen / Erwachsenenbildung, Interkulturelle Kompetenzen und vorurteilsbewusstes, kultursensibles Handeln.

Von Vorteil sind Mehrsprachigkeit, Erfahrungen in der Arbeit mit Familien nach der Flucht, Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Dolmetscher/-innen, Sprachmittler/-innen.

Das Seminar ist kostenfrei für haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter/-innen katholischer Dienste und Einrichtungen. Die Übernachtung im Tagungshaus kostet 20,00 €. Die Übernachtung kann nur über das Erzbistum Köln per Email: waltraud.riem@erzbistum-koeln.de gebucht werden.


Anmelde-Status
Frei – Anmeldung möglich
Kurs Nr.
21818-02
Hinweise
Aus organisatiorischen Gründen endet der Anmeldeschluss am 25.11.2017
Ort
Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1 - 3, 50668 Köln
Datum
12.01., 13.01., 14.01.2018
Uhrzeit
am ersten Tag:10:00 - 21:00 Uhr, am zweiten Tag: 09:00 - 21:00 Uhr, am dritten Tag: 09:00 - 14:30 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
08.12.2017
Anmeldeschluss
21.11.2017
Teilnehmende (max.)
8
Zielgruppe
Haupt- und nebenamtliche Mitarbeitende katholischer Dienste
Kosten für Mitarbeitende
0,00
Kosten für Externe
0,00
Anmerkungen Kosten
kostenfrei für Haupt- und Nebenamtliche
Ansprechpartner/in
Christa-Maria Pigulla
Referent/in 1
Martina Huxoll-von Ahn
Profession
Stellvertretende Geschäftsführerin des DKSB Bundesverbandes e.V.
Referent/in 2
Katharina Reul
Profession
Fachreferentin für Nachhaltige Integrationsleistungen DKSB Bundesverband e.V.
ECTS-Punkte
1,6